Vernetzt studieren in der Cloud

In sechs Semestern zum Bachelor of Science in BWL, in drei Semestern zum Master of Arts in Immobilienwirtschaft: Welchen Weg auch immer Studierende an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht wählen – als Absolventen der renommierten Privat-Uni haben sie beste Jobchancen. Und dank zahlreicher digitaler Angebote beste Voraussetzungen für ein effizientes Studium.

Unweit des Unesco-Welterbes Mittelrheintal steht, inmitten von Riesling-Weinbergen des Rheingaus, das Schloss Reichartshausen. Hinter den knapp 900 Jahre alten Mauern studieren angehende Manager und Juristen. Doch nicht nur die idyllische Lage macht ein Studium an der EBS Universität attraktiv. Vor kurzem hat moderne Technik Einzug an der historischen Stätte gehalten. Ob den Stundenplan für das neue Semester herunterladen, Prüfungsergebnisse abrufen oder den Lehrstoff des Fachbereiches einsehen: Die aktuell rund 2.000 Studierenden an der EBS Universität können nun wichtige Infos von überall und von jedem Endgerät aus abrufen. „Wir wollen hier nicht nur aktuelle Lehr- und Forschungsmeinungen vermitteln, sondern auch Vorreiter in puncto Technik und digitaler Entwicklung sein“, sagt IT-Leiter Gerald Zöllner. Deshalb hat er der EBS den Anstoß zur digitalen Transformation gegeben.

Mit 58 Servern in die Cloud

Die Weichen für die digitale Universität legte der IT-Chef mit einer Private-Cloud-Lösung der Telekom. Alle 58 Server inklusive Daten und Anwendungen wie dem Mail-System zogen in hochsichere Rechenzentren in Deutschland um, die damit auch den strengen deutschen Datenschutzgesetzen genügen. „Außerdem entlasten wir damit unsere IT-Abteilung“, sagt Zöllner. „Statt sich um Festplatten und Serverkapazitäten zu kümmern, können die Kollegen unseren Studierenden nun einen schnelleren Support als bisher bieten.“

Weiterer Vorteil der Cloud: Die Skalierbarkeit passt zur Dynamik der Hochschule. „Abhängig von der Zahl der eingeschriebenen Studenten und aktuellen Forschungsaufträgen wächst oder schrumpft unsere Hochschule“, sagt der EBS-IT-Leiter.  Mit der Cloud-Lösung kann die EBS bei Bedarf Serverkapazitäten für Dateien und Anwendungen jederzeit flexibel abrufen. Als die Uni etwa das Studierenden-Managementsystem aktualisierte, war die IT-Abteilung kurzfristig auf die doppelte Serverkapazität angewiesen. Als das Update abgeschlossen war, wurde der nicht mehr benötigte Speicherplatz einfach wieder freigeben. Die Alternative – eigene Server entsprechend aufzurüsten – wäre für die EBS deutlich teurer gewesen.

Schnell, sicher und verschlüsselt

Im zweiten Schritt vernetzte die EBS ihre drei Standorte im Rheingau und in Wiesbaden und erhöhte so auch die Sicherheit. Mit der Telekom-Lösung EthernetConnect sind die lokalen Netzwerke der EBS nun ringförmig und über doppelte Glasfaserleitungen miteinander verbunden. Das Ergebnis: hohe Bandbreiten von einem Gigabit pro Sekunde und verschlüsselter Datentransfer. „Zudem können wir durch intelligentes Routing die Ausfallsicherheit garantieren“, sagt Zöllner. 

Vom Hörsaal aufs Smartphone

Bei allen IT-Lösungen legte die EBS großen Wert auf eine starke Bindung zu einem Anbieter. Das Prinzip: alles aus einer Hand. „Trotz der enormen Größe des Konzerns hat die Telekom uns individuelle und maßgeschneiderte Lösungen angeboten“, sagt der EBS-IT-Chef. Deshalb will die EBS die digitale Zusammenarbeit fortführen, zum Beispiel mit einer neuen LAN-Infrastruktur in den Hörsälen. Damit will Zöllner die Räume digital vernetzen, um Vorlesungen in Echtzeit streamen zu können. Der digitale Wandel der Hochschule geht damit weiter. So bleibt die EBS auch für neue Studenten interessant und kann ihre Vorreiterrolle als führende Privatuniversität für Wirtschaft und Recht ausbauen.

Pressemeldung: EBS Universität für Wirtschaft und Recht