Erfahrungsbericht HP x2 210 G2 - Student

Ich habe das Detachable Tablet HP x2 210 G2 nun seit 6 Wochen im Einsatz und nutze es primär für meine Uni-Vorlesungen sowie die Vorbereitung auf den Unterricht. Zu Hause bzw. privat nutze ich es zum Surfen, E-Mails schreiben und für Multimediaanwendungen. Ich habe lange nach einem Gerät mit der richtigen Preisleistung gesucht.

 

Konstantin: Student der Papier- und Verpackungstechnik an der Hochschule München, 1. Semester

Besonders wichtig war mir ein leichtes und mobiles Gerät. Ein reines Tablet kam für mich nicht in Frage, auf eine physische Tastatur sowie eine Stifteingabe wollte ich nicht verzichten – ein normales Tablet schied somit aus. In meinem Studium arbeiten wir fast ausschließlich mit Microsoft Office Programmen => um das gemeinsame Arbeiten zu ermöglichen, war ein Windows Betriebssystem ebenso obligatorisch.

Nach intensiver Recherche habe ich mich für das Tablet HP x2 210 G2 entschieden. Die Kosten in Höhe von rund 380,00 € lagen genau in meinem Budget.

Meine Erfahrungen mit dem HP x2 210 G2

Studium allgemein

Ich nutze das Tablet während den Vorlesungen und zur Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichts. Über das Uni-WLAN habe ich stets Zugang zum Internet.

Während den Vorlesungen nutze ich vor allem das Internet zur Recherche sowie Microsoft Word, um Notizen zu machen. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Detachable, das bedeutet, man kann den Bildschirm abnehmen. Das klappt in der Praxis wirklich super! Die Tastatur und das Display sind mit einem Magneten verbunden, der sich bei leichtem Anheben löst. Sobald der Bildschirm keine Verbindung mehr zur Tastatur hat, wechselt er auf Wunsch vollautomatisch in einen „Tablet-Modus“. Bei der Nutzung mit Tastatur wird das Microsoft Betriebssystem regulär angezeigt, da man primär mit der Maus arbeitet (über ein Trackpad oder eine USB Maus). Im Tablet-Modus ändert sich die komplette Darstellung. Das bedeutet im Detail, dass die ganze Darstellung für die Touch-Bedienung optimiert wird. Icons, Symbole, sekundäre Bedienfelder etc. werden größer dargestellt und optimal angeordnet, das Arbeiten macht so richtig Spaß!

Für Vorträge nutze ich Microsoft Powerpoint. In unserer Uni haben wir HDMI als Standard, sodass ich das HP x2 210 G2 problemlos über den HDMI Port an alle Beamer anschließen kann.

Touch-Display & Sound

Das Display macht einen sehr hochwertigen Eindruck und reagiert ohne Verzögerung auf die Eingabe mit dem Finger. Die Helligkeit ist in der Uni oder Zuhause völlig ausreichend, die Farben wirken lebendig und authentisch. Bei starker Sonneneinstrahlung spiegelt das Display leider. Das gleiche Problem betrifft allerdings auch deutlich teurere Modelle und ist wohl ein allgemeines Problem der LCD-Displays.Das Gerät hat integrierte Stereoboxen. Der Klang ist sehr sauber, die maximale Lautstärke könnte allerdings etwas lauter sein. Optional kann man auch Kopfhörer über einen 3,5 mm Klinkenstecker anschließen. 

Gerät allgemein

Die Verarbeitung ist sehr solide, es klappert nichts und das Gerät wirkt insgesamt sehr hochwertig. Vor allem der Mechanismus zum Auf- und Zuklappen sowie dem Ab- und Anstecken der Tastatur ist sehr hochwertig und benutzerfreundlich.

Die Akkulaufzeit ist sehr zufriedenstellend. Das Gerät hält bei mir rund 8 Stunden Dauereinsatz problemlos durch, ich meistere ohne Einschränkung jeden Uni-Tag :-)

Für das Aufladen setzt HP auf den brandneuen USB-C Standard. Ärgerlich ist nur, dass man das Gerät nur über das mitgelieferte Netzteil aufladen kann. Mit einem regulären USB-C Kabel und Verwendung eines USB-Netzteils geht das Gerät nicht in den „Auflademodus“. Laut HP-Forum müssen wohl bestimmte Ampere- und Volt-Werte erfüllt werden, ansonsten lädt das Gerät nicht. Das Aufladen ist sehr schnell, mein Gerät benötigt knapp 2 Stunden, um den Akku vollständig zu laden.

Das HP x2 210 G2 ist ein Einsteigergerät von HP. Die Hardware (vor allem Prozessor und Arbeitsspeicher) ist deutlich schwächer als bei vergleichbaren HP-Geräten. Hier hatte ich anfangs Sorge, die zum Glück nicht bestätigt wurde. Wenn das Gerät vollständig ausgeschaltet ist, dauert es knapp 30 Sekunden vom Booten bis zum Desktop inkl. Eingabe des Passworts. Im Standby ist das Gerät natürlich unmittelbar betriebsbereit. Die Leistung des Prozessors ist für alle Office-Aufgaben völlig ausreichend. Auch Anwendungen wie Youtube, wo verhältnismäßig viel Power für das Streamen der Videos benötigt wird, laufen völlig ruckelfrei. Lediglich bei Netflix ist mir aufgefallen, dass das Tablet in der Medienübersicht etwas träge reagiert.

Wenn ich intensiv damit arbeite, verwende ich meistens eine externe USB-Maus. Leider ist nur ein USB 3.0 Anschluss vorhanden, den die Maus dann blockiert. Hier wäre ein weiterer Anschluss nicht verkehrt, angesichts des Preises allerdings zu verkraften.

HP Pro Tablet Active-Stift

Ein Highlight ist der HP Pro Tablet Active-Stift, den man separat kaufen kann. Der Active-Stift sieht aus wie ein gewöhnlicher Stift, hat aber statt einer Mine eine feine Kunststoffspitze. Der Stift wird automatisch vom Tablet erkannt – man kann damit schreiben, zeichnen und mit Touchanwendungen interagieren. Integrierte Drucksensoren erkennen sogar die Intensität und ermöglichen es, dicke und dünne Linien zu ziehen bzw. detailliert zu zeichnen.

Ich nutze den Stift häufig, wenn ich dem Tempo des Referenten nur schwer folgen kann und mir handschriftlich Notizen machen möchte. Aber auch für kompliziertere Zeichnungen setze ich ihn ein. In Mathematik kann man über die Freihand-Funktion Objekte grob vorzeichnen und im Nachhinein z.B. automatisiert begradigen lassen. Über zwei integrierte Tasten kann man gezeichnete Objekte markieren oder wieder löschen bzw. Teilbereiche radieren. Der Einsatz ist sehr vielfältig und wird in allen Microsoft Programmen voll unterstützt. Natürlich braucht man erst etwas Übung, aber dann geht die Sache ganz einfach von der Hand. 

Fazit

Leicht, mobil und eine tolle Preisleistung!

Für den Einsatz im Studium kann ich das Gerät uneingeschränkt empfehlen. Es ist flott und hochwertig verarbeitet. Die Bedienung ist in Kombination mit dem Active-Pen innovativ und intuitiv. Die Akkulaufzeit ist völlig ausreichend und schränkt nicht ein.