Was bedeutet digitale Souveränität für Schule?

Lehrkräfte diskutieren mit Klaus Hurrelmann und weiteren Bildungsexperten die Gestaltung der Zukunft von morgen.

Pressemeldung: Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen

Die neue Generation von Schülerinnen und Schülern nutzt digitale Geräte und Plattformen souverän, aber weiß sie Medien auch kritisch zu hinterfragen? Wie steht es um die Fähigkeit, Wissen einzuordnen, Fakten zu vergleichen, Themen zu vertiefen? 

Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen geht der Frage nach, wie Schulen ihre Schülerinnen und Schüler zur Mündigkeit in der digitalen Welt befähigen können. Im neuen Schuljahr lädt sie Lehrkräfte, Schulleitungen und alle Bildungsinteressierte aus Berlin und Potsdam ein, um gemeinsam mit ausgewiesenen Experten die Herausforderung der digitalen Souveränität zu diskutieren.

„Eine neue Generation an jungen Leuten braucht eine neue Generation von Schulen.“, sagt Jugendforscher Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance) und diskutiert seine Thesen mit dem Bildungswissenschaftler Herbert Scheithauer (Freie Universität Berlin) und der Lehrerfortbildnerin Carola Junghans (Studienseminar Universität Oldenburg). Die Diskussion ist öffentlich und wir rufen alle Teilnehmer im Sinne des „Open Talk“ auf, mit uns die aktuellen Fragen zur Gestaltung der Schule von morgen zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Cornelsen Sommeruni statt. Mit dieser Weiterbildungsreihe will die gemeinnützige Stiftung mit Impulsen, Workshops und umfangreichem Rahmenprogramm gezielt die Kompetenzen von Lehrkräften stärken. Die Plätze der Cornelsen Sommeruni sind begrenzt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird der „Open Talk“ öffentlich angeboten. Über 3.000 Lehrkräfte hatten in den vergangenen Jahren das Diskussionsangebot genutzt. 

Wann: Dienstag, 27.08.2019, 15:30 - 17:30 Uhr
Wo: Universität der Künste Berlin, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin
Wer: Prof. Klaus Hurrelmann, Carola Junghans, Prof. Herbert Scheithauer, Moderation: Lothar Guckeisen

Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen engagiert sich für eine bessere Unterrichtsqualität in Deutschland. Ihre Stiftungsziele sind Lehrkräfte zu stärken, schulisches Engagement zu fördern und Schulpraxis und Bildungswissenschaft in einen Austausch zu bringen.  Gegründet wurde die gemeinnützige Stiftung 1978 von Franz Cornelsen.  Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet die Stiftung und legt die aktuellen Förderprogramme fest. Zurzeit engagiert sich die Stiftung in zwei Förderschwerpunkten. Sie vergibt den Cornelsen Zukunftspreis und richtet eine Sommeruni für Lehrkräfte aus.

www.stiftung-lehren-lernen.de

 

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