Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe des „Bündnis für Bildung“ (BfB) haben Microsoft Deutschland und weitere Partner einen „Leitfaden für Schülergeräte“ entwickelt. Die Broschüre enthält praktische Hinweise und Tipps zu Finanzierung, Beschaffung, Einsatz und Support digitaler Endgeräte in Schulen und Bildungseinrichtungen. Dabei setzt der Leitfaden am aktuellen „DigitalPakt Schule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an, der primär den Aufbau und die Leistungssteigerung von digitalen Netzwerkinfrastrukturen in Schulen finanzieren soll.

Ein wichtiger Teil des Leitfadens besteht aus der ausführlichen Darstellung des Auswahlprozesses bei der Beschaffung neuer Hardware. Dazu gehört zunächst die Definition der Nutzungsszenarien, die über die möglichen Aufgaben von Schüler*innen geschieht, die im Rahmen der inner- und außerschulischen Arbeit anfallen. So sind Schulen in der Lage, neue Geräte bedarfsgerecht beschaffen zu können. Zum Prozess gehört auch die Definition der Formfaktoren und Geräteklassen sowie der Anforderungen an die Ausstattung und Leistungsfähigkeit der Geräte. Nicht minder wichtig ist die Finanzierung der Hardware. Hier empfehlen die Autor*innen nicht nur die Finanzierung über öffentlich verfügbare Gelder oder über Sponsoring, sondern auch über eine „kombinierte finanzielle Beteiligung der öffentlichen Hand sowie der Elternschaft“, die – unter Berücksichtigung sozialer Härtefälle – sowohl die schulische wie die private Nutzung der Geräte ermöglichen würde.

Support für Lehrkräfte inklusive

Der praktische Teil des Ratgebers widmet sich dem Roll-out der Geräte in den Schulen und dem beim Betrieb anfallenden Support. „Meistens wird die Unterstützung der Nutzer*innen wie selbstverständlich von den Lehrkräften erwartet“, sagt Franziska Divis, Germany Go to Market Director bei Microsoft. „Aber das dafür notwendige IT-Wissen fehlt fast ebenso häufig, so dass teuer und mit großen Erwartungen angeschaffte Geräte oft nicht nach ihren Möglichkeiten eingesetzt werden können.“ Auch dieses Manko will der Leitfaden beseitigen helfen – mit praktischen Hinweisen und Checklisten zum Organisieren eines nachhaltigen Betriebs. Kapitel zum rechtlichen Rahmen und zu Fragen von Datenschutz und Datensicherheit runden den 44 Seiten starken Leitfaden ab.

Digitale Ausstattung ist Grundvoraussetzung für zeitgemäßes Lernen

Die 1:1-Ausstattung aller Schüler*innen mit digitalen Endgeräten ist eine Grundvoraussetzung für die Umsetzung zeitgemäßer Lernformen, zum Beispiel für das erforschende und multimediale Lernen. Zahlreiche internationale Studien belegen¹, dass die mit Abstand besten Bildungserfolge und Resultate bei der Entwicklung der notwendigen Zukunfts- und Medienkompetenzen entscheidend von der Nutzung digitaler Geräte abhängen. Die Bedeutung der Entwicklung digitaler Medienkompetenzen wiederum ist nicht zuletzt im Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ festgehalten, das die Kultusministerkonferenz der Länder bereits 2016 definiert hat.

Allerdings herrscht bei Bildungsträgern und politischen Entscheider*innen noch immer eine große Unklarheit über die geeignete Ausstattung der Schulen mit Geräten für ihre Schüler*innen und die nachhaltige Finanzierung ihrer Anschaffung. Zudem ist derzeit nicht jedes Bundesland und jeder Schulträger in der Lage, die vollständige Ausstattung aus den Fördermitteln des DigitalPakts Schule zu finanzieren. Daher ist es wichtig, auch Lösungsansätze für alternative Finanzierungsformen in Betracht zu ziehen, etwa solche, in denen die Eltern in die Finanzierung von Endgeräten einbezogen werden.

„Wir wenden uns mit dem Leitfaden an die Bildungsträger, aber auch an die politisch Verantwortlichen in Ländern und Kommunen, die letztlich die nachhaltige und dauerhafte Finanzierung sicherstellen müssen“, sagt Franziska Divis.

Der „Leitfaden zur Beschaffung von Schülergeräten – Impulspapier entwickelt für Auftraggeber im Schul-/Bildungswesen“ des Bündnisses für Bildung ist hier kostenlos erhältlich. Das dort verwendete Material steht unter Creative-Commons-Lizenz, kann also von jedem Bildungsträger und jeder Schule frei verwendet und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Zudem wird der Leitfaden regelmäßig von den Herausgeber*innen aktualisiert.

¹Zum Beispiel eine Studie der IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement), einem internationalen Zusammenschluss von nationalen Forschungseinrichtungen, staatlichen Forschungsagenturen, Wissenschaftlern und Analysten.

Über das Bündnis für Bildung

Das Bündnis für Bildung e.V. unterstützt als gemeinnütziger Verein den digitalen Wandel beim Lehren und Lernen und möchte die Chancen digitaler Medien, Werkzeuge und Kommunikationsmittel für alle am Bildungsprozess Beteiligten besser erfahr- und nutzbar machen. Unter dem Dach des BfB versammeln sich Vertreter*innen der öffentlichen Hand, IT-Unternehmen, Verlage, Startups und Bildungsinstitute, die sich besonders für die Entwicklung und Umsetzung von Standards und Referenzlösungen für Bildung und Infrastrukturen in Lehr- und Lernumgebungen engagieren.

Über Microsoft

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